Wie jedes Jahr zu Pfingsten, machten sich die Jugendmannschaften auf den Weg nach Delmenhorst, zum Rasenturnier.
Die Fahrt selber war unspektakulär, wenn man mal von den Pausen absieht, die auf der Hin- und der Rückfahrt wieder essenstechnisch sehr chaotisch ablief, denn der Burgerbrater war jedesmal überfordert.
Aber darum ging es nur am Rande, denn der Hauptfokus lag wieder auf den beiden Spieltagen, mit dem Wunsch, wieder einen Pokal mit nach hause nehmen zu können. Noch recht müde setzten wir uns Samstagfrüh in Bewegung, um zum Frühstück und zum Spielort zu kommen. Da es nur ein kleines Starterfeld gab, hieß es für uns, wie im letzten Jahr, zweimal gegen die gleichen Mannschaften (jeweils am Samstag und am Sonntag) zu spielen. Los ging es um 11:00 Uhr. Die ersten beiden Spiele liefen sehr gut. Das Dritte, um 13:48 Uhr, bei hohen Temperaturen, lief nicht mehr so gut. Unser letztes Spiel an dem Tag hatten wir um 17:18 Uhr, was ich sehr ungünstig gelegt für eine E-Jugend fand. Wir taten uns schwer, aber wir gewannen auch das wieder. So ging es, total erschöpft, zum Duschen und Essen. Danach war selbstgestaltete Freizeit angesagt. Die Nachtruhe kam verständlicherweise schneller als am Abend davor.
Am nächsten Morgen hieß es früh hoch, denn unser erstes Spiel stand um 9:00 Uhr und das hieß ja, erst einmal zum Frühstück und Spielort laufen. Dementsprechend ruhig verlief unsere „Wanderung“. Wie schon vorher erwähnt, spielten wir wieder gegen alle vier Mannschaften vom Vortag. Auch hier „schossen“ wir in den ersten beiden Spielen unsere Gegnerinnen teilweise wieder ab. Danach sollte unser Angstgegner kommen. Nachdem ich den Mädels sagte, dass sie das Spiel vom Vortag abhaken und sich einfach vornehmen sollten, sie zumindest zu ärgern, lief es bis zum Seitenwechsel auch gut. Die Gegnerinnen staunten nicht schlecht und auch ihr Anhang fragte entsetzt, ob sie schon am Vortag gegen uns gespielt hätten? Leider hielt dieser Lauf nicht an. Schade, denn verdient hätten sie es gehabt! So hieß das Motto für das vierte und letzte Spiel am Sonntag (wieder sehr spät!) : „Wir wollen gewinnen, damit wir den zweiten Platz belegen“! Nicht unbedingt souverän, aber mit viel Kampfgeist erfüllten wir uns den Wunsch. 🙂 Wir sind froh über das Erreichte und schauen, ob es im nächsten Jahr für den großen Pokal reicht. Was ich gerne geändert haben möchte, ist die Spielfestlegung! Es ist für E-Jugendliche eine Zumutung, wenn sie zwei Wettkampftage haben, die sich jeweils über sechs Stunden hinziehen, während ältere Jahrgänge schon früher fertig sind. Das ist aber auch das einzig Negative an dem Turnier. Der Rest hat wieder gepasst.










