Etwas mehr als die Hälfte der Mädels machte sich, zusammen mit den E- und wenigen F-Mädels von NARVA, für knapp eine Woche auf die Reise.
Vor Ort angekommen, gab es erstmal was zu essen. Dann wurden die Sachen in die Halle gebracht und das erste Training stand an. Wenn möglich wurde draußen, am Strand oder im Wasser trainiert, aber auch Einheiten in der Halle wurden tapfer durchgezogen. Abschließend gab es immer Spiele. Entweder in Mixmannschaften oder pur, gegen NARVA. Keine Sorge, wir kannten nicht nur Training! Die umliegenden Spielplätze wurden ebenso getestet, wie auch der See selber, ob man in ihm hervorragend toben konnte. 😉 Abends hieß es: „Kinotime“. Mittels Beamer wurde die Hallenwand zur Kinofläche. Fehlte nur noch Popkorn. Fast täglich gab es mindestens ein Abkühlungseis und einmal, an unserem Grillabend, auch noch gegrillte Marshmallows.
Etwas Kultur verbanden wir mit leichten Sporteinheiten. Wir fuhren mit der „Seeschlange“, einer kleinen Bahn, um die Seen, die nach der Nutzung als Abraumregion geflutet wurden. Eine längere Pause machten wir am sogenannten „Rostigen Nagel“. Im Gegensatz zu NARVA stand für uns an erster Stelle der Genuss von Softeis. Knapp 10 Minuten vor Abfahrt entschieden wir uns, den „Rostigen Nagel“ doch noch zu besteigen. Da die Zeit knapp war, gab es keinen gemütlichen Aufstieg, sondern einen Sprint 27m in die Höhe. Den Kids fiel es leichter als mir..
Nachmittags schwangen wir uns auf alle noch verfügbaren Fahrräder, die wir ergattern konnten und fuhren um „unseren“ See. Allerdings mit einer Eispause und einem erneuten Turmaufstieg. Diesmal war es der „Schiefe Turm“. Höher als der „Rostige Nagel“ und leider so errichtet, dass man überall raus und nach unten sehen konnte. Das Schiefe merkte man schon, weshalb die Mädels im Sprint den Turm lieber verließen und anschließend noch als Ausgleich die Outdoorgeräte, die entlang des Weges waren, nutzten, um sich zu kräftigen und zu dehnen.
Am letzten Trainingstag lernten die Mädels erstmals Beachhandball kennen und da das Laufen im Sand anstrengend war, ging es anschließend wieder ins Wasser. Den Abend rundete noch ein Besuch im Familienpark ab, der uns auf dem Rückweg einen fantastischen Sonnenuntergang bescherte. Der nächste Tag war entspannt, denn es hieß; Koffer/Taschen packen, Geburtstag eines NARVA-Mädchens feiern (Spielen und Kuchenessen) und auf unseren „Barbie-Bus“, wie ihn NARVA-Eltern nannten, warten. Überpünktlich kamen wir am Freitag wieder in Berlin an, und die Eltern sahen in strahlende Kindergesichter. Zu erzählen gab es viel. Ab Montag heißt es dann wieder: Ab, in die Schule und auch die regulären Trainingseinheiten stehen auch wieder an. Ich bin gespannt auf die neue Saison.











