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Magic Girls mit dramatischem Remis – Ein Punkt für die Seele!

Was für ein Nervenspektakel in der Bezirkssporthalle Neukölln: In einem Duell voller Höhen und Tiefen rangen die Magic Girls der HSG Neukölln dem Stavenhagener SV von 1863 ein atemberaubendes 29:29 (11:14) ab. Was zunächst nach einem gebrauchten Nachmittag aussah, verwandelte sich mit unbändigem Kampfgeist und unerschütterlichem Teamspirit in ein mitreißendes Handball-Drama, das in einem emotionalen Schlusspunkt gipfelte

Von Magie war in der Anfangsphase wenig zu spüren. Die Gastgeberinnen taten sich ungewohnt schwer, verloren sich in Nachlässigkeiten und gewährten den Gästen aus Stavenhagen großzügige Einladungskarten zum Torewerfen. Einfache Ballverluste, fahrlässige Abwehraktionen und fehlende Präzision im Abschluss ließen die Magic Girls früh ins Hintertreffen geraten.

Während Stavenhagen gnadenlos effizient agierte, suchte Neukölln noch nach der richtigen Frequenz. Zur Pause leuchtete ein ernüchterndes 11:14 von der Anzeigetafel – eine Bürde, die nach harter Arbeit verlangte.

Doch wer dachte, die Magic Girls würden sich in ihr Schicksal fügen, wurde eines Besseren belehrt. Mit neu entfachter Entschlossenheit stemmten sich die Neuköllnerinnen gegen die drohende Niederlage. Catherine Herrmann und Victoria Lange schickten mit Treffern im Tempospiel das Signalfeuer in Richtung Aufholjagd.

Die Abwehr agierte nun bissiger, der Wille zum Umschwung war mit jeder Aktion spürbar. Stück für Stück kämpfte sich die HSG zurück in die Partie – ein emotionales Auf und Ab, das die Halle elektrisierte und dafür sorgte, dass beide Fantribünen lauter wurden.

Doch Stavenhagen erwies sich als zäher Widersacher und lag zwei Minuten vor dem Ende immer noch mit zwei Treffern in Führung. Doch dann folgte das pure Drama: Neukölln mobilisierte die letzten Energiereserven, stemmte sich mit allem, was ging, gegen die drohende Niederlage. Treffer um Treffer schmolz der Rückstand, bis schließlich Sekunden vor der Sirene Skadi Dombrowski das Spielgerät ins Netz wuchtete!

Nach bitteren Niederlagen in den letzten Wochen fühlt sich dieses Unentschieden wie ein Befreiungsschlag an. „Endlich wurden wir für unseren Kampfgeist belohnt! Wir haben gezeigt, dass wir uns nicht abschütteln lassen – das war pure Mentalität!“, resümierte Coach Christian Kohlstädt voller Stolz.

Mit diesem gewonnenen Punkt im Rücken können die Magic Girls nun mit breiter Brust auf die kommenden Aufgaben blicken: Am nächsten Samstag geht es auswärts darum, die Punkte aus Werder zu entführen. Wer dabei sein möchte, kommt am 22.02.25 um 17:00 Uhr in Sporthalle am Ernst-Häckel-Gymnasium in der Havelstadt.